Amsterdam Tipps für deinen Städtetrip
Amsterdam! Die Hauptstadt der Niederlande ist nicht nur die Heimat der Grachten, der Tulpen, des Rotlichtviertels und der "Coffeeshop"-Kultur. Wir entdecken eine Stadt mit vielen Facetten.
Die Auswahl ist in Amsterdam grenzenlos und je nach Geschmack lässt sich für jeden Typ der passende Bereich finden. In diesem Artikel geht es um praktische Tipps rund um deinen Amsterdam Städtetrip, die deinen Aufenthalt in der Grachtenstadt entspannter machen.
Tipp Nr.1: Warte am Flughafen nicht ewig auf deinen Koffer. Suche ihn!
Die mit Tulpen eingerichteten Räume des Flughafens machen unmittelbar nach der Landung so richtig Stimmung auf die Grachtenstadt, was sich jedoch als kurzlebig am Flughafen erweisen kann. Vielleicht war es in unserem Fall einfach Zufall, immerhin gehört der Flughafen Amsterdam Schiphol zu einen der größten und – wie es heißt - modernsten Flughäfen Europas: Wir standen nach der Landung über ziemlich lang am angezeigten Gepäckband, warteten aber umsonst auf den Koffer. Vom Gepäck der Fluggäste fehlte jede Spur. Erst als wir anfingen alle Gepäckbänder in der Ankunftshalle durchzusuchen, fiel uns auf, dass die Koffer auf einem ganz anderen Band lagen, während die Anzeige für unseren Flug weiterhin falsch angezeigt wurde. Ganz schön stressig in einer mit Menschenmasse gefüllten Gepäckhalle.
Tipp 2: Habe viele Münzen bei dir oder nutze eine Kreditkarte!
Die Bewohner von Amsterdam lieben das bargeldlose Bezahlen. Das merkt man schon bei der Ankunft. Die Ticket-Automaten am Flughafen nehmen keine Geldscheine an. Bezahlen kann man nur mit Münzen oder mit einer Kreditkarte.
Das gleiche gilt für die Fahrkartenautomaten in den U-Bahnhöfen: In den meisten Fällen werden nur Münzen und Kreditkarten akzeptiert. Alternativ kannst Du Fahrkarten an einigen Zeitungsgeschäften in den Bahnhöfen erwerben.
In den Straßenbahnen von Amsterdam existiert etwa in der Mitte des Wagens ein Verkaufsbereich, wo noch heute eine Person hinter einem Pult sitzt und Fahrkarten verkauft, an dem allerdings ebenso ausschließlich Kartenzahlung akzeptiert wird.
Tipp Nr.3: Wohne im Gebiet der Einhörner!
Genau richtig gelesen! Das Eenhoorngebied (das Gebiet zwischen Wibautstraat, Ringdijk, Nobelweg und Gooiseweg) gibt es in Amsterdam wirklich und sogar die Polizeistation der Nachbarschaft trägt diesen Namen. Wir hatten den Eindruck, dass diese Gegend für Studenten, Arbeitnehmer und Einheimische sehr attraktiv ist. Zahlreiche Supermärkte, Bars und Restaurants, Parkanlagen, zuletzt ein richtig guter Öffi-Anschluss erleichtern in diesem Bezirk deinen Aufenthalt.
Tipp Nr.4: Stroopwafel in der Innenstadt probieren!
Stroopwafel als Geheimtipp? Online werden oft van Wonderen Stroopwafels, Original Stroopwafels oder Confectionery Lanskroon als Highlights genannt. Vor Ort waren diese Lokale hoffnungslos überfüllt. Der Name ist nicht alles! Die besten Stroopwafels fanden wir in Crepes & Waffles in der Warmoesstraat 75, 1012 HX Amsterdam.
Tipp Nr.5: Kaufe niemals Drogen auf der Straße!
Auf keinen Fall möchten wir dich zum Drogenkonsum ermutigen! In Amsterdam ist jedoch der Konsum von Cannabis legal. Trotzdem solltest Du aufpassen und auf keinen Fall Drogen auf der Straße kaufen, das ist nämlich nicht nur unerlaubt, sondern auch illegal! Der Verzehr von leichten Drogen ist ausschließlich in sogenannten Coffee-Shops gestattet. Aber Vorsicht: keine Drogen-Souvenirs mit nach Hause nehmen, denn wer will schon daheim als Drogenkurier ertappt werden?
Tipp Nr.6: Das Rotlicht-Viertel bei Nacht besuchen
Der Rotlichtbezirk De Wallen liegt in einem der ältesten Viertel im Zentrum von Amsterdam und gilt als einer der meistbesuchten Orte unter den Touristen. Entlang der Grachten befinden sich zahlreiche Museen und S€x-Shops. Besonders in den Abendstunden, wenn die Neonlichter die Gegend in Szene setzen, spazieren viele – scheinbar auch „illuminierte“ -Touristen durch das Viertel. Vor Ort unbedingt (!) beachten: Behalte deine Wertgegenstände immer im Auge und fotografiere niemals die Frauen hinter den Fenstern, da es als unangemessen gilt und es gegebenenfalls Konsequenzen für dich haben könnte.
Tipp Nr.7: Nieuwmarkt
Rund um den Nieuwmarkt, ebenfalls im innenstädtischen Bereich, befinden sich viele Restaurants, Geschäfte und Bars, die zum Verweilen einladen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich das älteste weltliche Bauwerk Amsterdams. De Waag wurde 1448 als Stadttor erbaut und später zur Stadtwaage für die Güter der Kaufleute umfunktioniert. Hier wurden Kaufmannsgüter gewogen und gelagert. Heute findest Du ein Café-Haus im de Waag und gleich nebenan befindet sich Amsterdams China Town rund um den Fo Guang Shan Holland Tempel.
Tipp Nr.8: Essen aus den Automaten probieren
Fastfood-Liebhaber aufgepasst: Es gibt einige Ketten in Amsterdam, die warmes Essen aus den Automaten anbieten. Viele findest Du in der Innenstadt oder in einigen U-Bahnhöfen. So einfach geht‘s: Münzen rein, Knopf den gewählten Burger etc. drücken und schon öffnet sich ein kleines Fenster, aus dem Du eine warme Speise bekommst. Und der Eindruck? Naja … kann man machen.
Extra-Tipp: Die frisch zubereiteten Burger sind meistens im unteren Bereich der Automaten!
Tipp Nr.9: Kostenlos mit der Fähre auf Amsterdam Noord
Hinter dem Bahnhof Amsterdam Centraal kannst Du mit einer modernen Fähre kostenlos nach Amsterdam Noord fahren. Allein schon wegen der Fahrt auf dem Wasser lohnt sich der kleine Ausflug. Innerhalb weniger Minuten erreicht man das andere Ufer. Dort kann man spazieren, essen und trinken gehen, Museen besuchen oder andere Sehenswürdigkeiten - wie das EYE Film Institut - besichtigen. Erfahrungsgemäß sammeln sich vermehrt Jugendliche am Ufer und sitzen entspannt am Wasser den Sonnenuntergang beobachtend.
Tipp Nr. 10: Mit dem Fahrrad durch Amsterdam!
Die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden macht besonders viel Spaß und den solltest Du dir nicht entgehen lassen! Am einfachsten ist es, Fahrräder - wenn möglich - direkt bei deiner Unterkunft auszuleihen. So ersparst Du dir viel Stress und kannst deine Zeit in Amsterdam effizienter nutzen.
Viele Fahrradhändler preisen mit günstigen Angeboten, verlangen aber vor Ort mehr, weil angeblich die günstigen Modelle bereits ausgeliehen wurden. Des Weiteren werden zusätzlich zum Mietpreis eine Kaution für das Fahrrad sowie dein Ausweis oder Pass eingefordert. Ist aber der organisatorische Teil erledigt, kannst Du dich auf deine Fahrradtour durch die Stadt freuen. Abgesehen von der absoluten Innenstadt, in der man wirklich sehr vorsichtig fahren muss, kannst Du den Rest von Amsterdam im gewohnten Fahrtempo erkunden. Viele Viertel konnten wir in wenigen Minuten erreichen und die Fahrt wirklich genießen!
Das könnte Dich auch interessieren
*Werbehinweis:
Um happystories.de zu finanzieren, setzen wir sogenannte Affiliate-Links ein.
Das bedeutet, dass wir möglicherweise eine Provision erhalten, wenn du auf einen Anbieter-Link klickst und dort einen Einkauf tätigst.
Es entstehen für dich dadurch keine Nachteile, da sich der Preis nicht ändert.