Alle Infos und Tipps zum Thema öffentlicher Verkehr in Dublin kannst Du hier nachlesen.
Die irische Hauptstadt ist mit ihren 500 000 Einwohnern überschaubar. Sie fällt im Vergleich mit den typischen europäischen Großstädten wie London, Paris oder Berlin kleiner und ländlicher aus. Trotz dieser Tatsache verfügt Dublin über einen gut funktionierenden Nahverkehr, der für Dich als Slow Travel Reisender von Vorteil sein kann. Das Rückgrat des Dubliner Nahverkehrs bilden der Bus, die Straßenbahn und die, der S-Bahn ähnlichen Vororte- oder Stadtbahn DART. Wir stellen die Vor- und Nachteile des öffentlichen Verkehrs in Dublin vor und zeigen, wie Du schnell und vor allem unkompliziert in der irischen Hauptstadt vorankommst.
Die Leap Visitor Card ist die ideale Wahl für Touristen und Besucher von Dublin. Es handelt sich dabei um eine aufladbare zeitbasierte Karte, die für einen, drei oder sieben Tage erhältlich ist. Unabhängig davon, wie viele Tage Du in der irischen Hauptstadt verbringst, kannst Du entscheiden, welche Leap Visitor Card für Dich passt.
In dem Zeitraum Deiner Wahl kannst Du dann den Öffentlichen Verkehr in Dublin beliebig oft benutzen und zwar die DART-Züge, die Busse und die Straßenbahn. Deine Leap Visitor Card kannst Du Dir direkt am Flughafen oder am Bahnhof Connolly (Trafik, keine Vorverkaufsstelle) holen. Weitere Infos unter https://about.leapcard.ie/leap-visitor-card.
Mit nahezu 200 Verbindungen bildet das Busnetz den Baustein des öffentlichen Nahverkehrs in Dublin. Der überwiegende Teil der Busse ist Doppeldecker mit dem typischen grüngelben Anstrich der Fahrzeuge. Die Flotte ist modern und ausgesprochen sauber. So wie in allen Städten mit Doppeldeckern, ist auch in Dublin die vordere Sitzreihe das begehrteste Gut der Stadtbusse. Die Fahrt mit dem Stadtbus kann überaus aufregend sein und diese Erfahrung können auch wir bestätigen.
Fahrpläne und Routenplaner findest Du hier: https://www.dublinbus.ie/timetables
Trotz seiner Vorteile ist der Bus auch das schwächste Glied des öffentlichen Verkehrs in Dublin. In der Innenstadt kommen derart viele Busse zusammen, dass es trotz Busspuren zu Verzögerungen kommen kann. Vermeide die Hauptstoßzeiten, da der Bereich O’Connell Bridge bzw. Trinity College ziemlich chaotisch ist.
Die Straßenbahn in Dublin heißt Luas und bedeutet so viel wie „Geschwindigkeit“. Die Luas verkehrt seit 2004 wieder, nachdem das alte Straßenbahnnetz 1959 stillgelegt wurde. Sie ist eine Art Light Rail und gilt als das modernste Fortbewegungsmittel des Nahverkehrs in Dublin. Das Netz besteht aus zwei Linien, die sich im innenstädtischen Bereich kreuzen.
Die Route der Green Line verläuft vom Norden nach Süden, während die Fahrzeuge der Red Line die westlichen und östlichen Bezirke Dublins miteinander verbinden.
Die Streckenführung empfanden wir als logisch aufgebaut - die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit der Luas bequem zu erreichen. Die silbernen Fahrzeuge mit einem gelben Strich sind allesamt Niederflurstraßenbahnen. Anders als bei den Bussen, musst Du Deine Leap Visitor Card bereits in der Straßenbahnhaltestelle vor (!) dem jeweiligen Fahrtantritt aktivieren. Dazu die Karte einfach zu einem der mehreren Kontrollgeräte halten, bis ein "Piep" ertönt. Vergiss bitte nicht, den Vorgang auch nach der Fahrt in der Ankunftshaltestelle zu wiederholen. Für mitteleuropäische Besucher mag zwar diese Routine sonderbar erscheinen, aber Du gewöhnst Dich daran schnell.
Zu einem Nachteil der Luas zählt das bereits erwähnte Verkehrschaos in der Innenstadt. Die Straßenbahnschiene führen oft entlang stark befahrener Straßen, so dass Du vor allem rund um den Bereich Trinity College, aber auch am Ufer der Liffey blockierte Luas erleben kannst.
Die DART (Dublin Area Rapid Transit) ist zusammen mit Commuter Rail die S-Bahn der irischen Hauptstadt. Sie werden von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Iarnród Éireann betrieben und gehören zur schnellsten Alternative im öffentlichen Verkehr in Dublin. Die Fahrzeuge sind größtenteils aus älterer Baureihe, sind aber sauber und in gutem Zustand erhalten. Deine Leap Visitor Card ist selbstverständlich auch hier gültig, allerdings nur in der sogenannten Short Hop Zone. Diese umfasst das gesamte Stadtgebiet und den Landkreis von Dublin. Als Besucher wirst Du dieses Angebot nicht jeden Tag nutzen, es empfiehlt sich jedoch, die idyllische Ortschaft Howth mit der S-Bahn zu besuchen.
Hier in Howth findest Du den schönsten Wanderweg mit atemberaubenden Cliffs (Felsen) in ganz Dublin. Um nach Howth zu gelangen, kannst Du ganz gemütlich und vor allem umweltfreundlich vom Bahnhof Connolly mit der DART (Dart Green) direkt ans Meer fahren. Die Fahrzeit beträgt lediglich etwa 30 Minuten. Du musst, wie in der Luas, deine Karte jeweils vor und nach der Fahrt am Ein- und Ausgangsbereich des Bahnhofs aktivieren.
Nähere Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Dublin entnehme bitte der Website der Irischen Bahnen unter https://www.irishrail.ie/en-ie/
Der öffentliche Verkehr in Dublin ist unserem Empfinden nach modern, logisch aus- und aufgebaut und effizient. Oft kann es aber in der Innenstadt voll auf den Straßen werden. Das gilt vor allem für die Bus-, aber auch für die Straßenbahnlinien. Zu Stoßzeiten am besten die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und Dublin zu Fuß entdecken. Das Ticketsystem ist vernünftig, die Fahrpreise halten sich in Grenzen. Bereits ab 3 Tagen bist Du im Nahverkehr Dublin günstig und nachhaltig unterwegs. Zu guter Letzt alle Pro und Kontra im Überblick:
Pro
Kontra
Mit unseren hilfreichen Tipps kannst Du die meisten Herausforderungen des öffentlichen Verkehrs in Dublin bewältigen. Bereite deine Reise sorgfältig vor und sei bereit für das lebendige Treiben in der Innenstadt. Sollte einmal ein Bus etwas verspätet sein, bleibe gelassen und nutze die Zeit, um die Umgebung zu genießen, Menschen zu beobachten und positive Erinnerungen zu sammeln. Denke daran, dass der wahre Genuss des Reisens bereits in deinem eigenen Denken beginnt. In stressigen Momenten bewahre Ruhe und fokussiere Dich auf die positiven Aspekte der Reise – das ist der Schlüssel zum entspannten und erfüllenden Slow Travel.
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