ⓘ Mit dem Fahrrad die Ringstraße in Wien entdecken auf einen Blick:
Zeit: je nach Interesse zwei bis drei Stunden
Kosten: 0 bis 2 Euro
Die Ringstraße weist in beiden Richtungen einen gesonderten Radweg auf, der besonders breit und sicher ist. So macht das Entdecken von Sehenswürdigkeiten doppelt so viel Spaß. In Wien kannst du dir zwar auch in klassischen Leihgeschäften ein Fahrrad besorgen - es empfiehlt sich jedoch, die unter den Einheimischen beliebte Citybikes auszuprobieren. Mehr als 120 Stationen quer durch die Stadt bietet man dir die Möglichkeit, mit der eigenen Bankkarte Fahrräder zu entlehnen. Die erste Stunde ist sogar völlig kostenfrei; die zweite Stunde kostet nur 1 Euro.
Falls du 15 Minuten eine Pause machst und dir zum Beispiel ein Eis gönnst- kannst du das Fahrrad anschließend erneut ausleihen und die gratis-Stunde beginnt von vorn.
Der Vorplatz der Votivkirche
Ein beliebter Startpunkt ist der Bereich Schottentor – Universität. Am Vorplatz der Votivkirche (Rooseveltplatz) findest du eine große Leihstation, die im Gegensatz zu anderen innenstädtischen Haltepunkten erfahrungsgemäß immer einige freien Boxen hat.
Die Universität
Fahre nun in Richtung Universität entlang des Radweges los und schon begegnest du nach der Universität und den Resten der alten Stadtmauer (Abschnitt Mölker-Bastei) mit dem imposanten Liebenberg-Denkmal das Burgtheater samt Rathausvorplatz.
Das Rathaus
Der Platz überzeugt besonders am Abend mit seiner herrlichen Beleuchtung. Genau gegenüber stolziert das Gebäude des Wiener Rathauses. Auf dem Vorplatz finden fast das ganze Jahr über diverse Veranstaltungen statt, darunter der berühmte Weihnachtsmarkt (Christkindlmarkt), der Eislaufplatz (Wiener Eistraum) mit seinen märchenhaften Illuminationen, das Filmfestival im Sommer und noch ganz viele kulturelle Veranstaltungen.
Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Volksgarten, der eine Reihe von sehenswerten Denkmälern (Sisi-Denkmal, Theseustempel) und natürlich den Rosengarten beheimatet. Achtung bei der Reinfahrt in den Garten: Radfahren auf dem Areal der Parkanlage ist nicht gestattet, du musst also für einige Minuten absteigen.
Heldenplatz
Folgst du im Park dem Menschenstrom, so kommst du automatisch am Heldenplatz und an der kaiserlichen Hofburg vorbei. Die Wiener Hofburg ist die Residenz der Habsburger gewesen, heute residiert hier der Bundespräsident. Im größten Gebäudekomplex seiner Art in Europa findest du heute außerdem die Österreichische Nationalbibliothek, die Kaiserappartements, das Sisi-Museum, die Schatzkammer, die Spanische Hofreitschule oder das Bundesdenkmalamt, um nur einige zu nennen.
Das Burgtor
Bis jetzt hast du lediglich eine Sehenswürdigkeit verpasst, die man sich aber gerne anschauen möchte. Fahre dazu kurz in die entgegengesetzte Richtung (einfach das mächtige Burgtor passieren und rechts abbiegen) oder laufe zurück durch den Park, um zum Parlament zu gelangen. Das österreichische Parlamentsgebäude wurde im neoklassizistischen Stil (griechisch-römischer Baustil) errichtet und wird dich sicherlich mit seinen zahlreichen Details in seinem Bann ziehen. Bedauerlicherweise gilt der Bereich seit Jahren als Dauerbaustelle und ein Großteil des Bauwerks wurde abgedeckt.
Der Maria-Theresien-Platz
Im Anschluss daran führt der Weg erneut der nun bekannten Hofburg vorbei. Beachte dabei rechterhand den absolut majestätischen Maria-Theresien-Platz mit dem zentralen Denkmal der Kaiserin. Den Platz dominieren übrigens die „Zwillinge“, nämlich das Naturhistorische- (rechts) und das Kunsthistorische Museum (links). Im Hintergrund zeichnet sich hingegen das Museumsquartier ab.
Die Wiener Staatsoper
Die Strecke bis zur nächsten Station bietet vermehrt Denkmäler bekannter Persönlichkeiten. Darunter das Mozart-Denkmal im Burggarten (das Palmenhaus dürftest du nicht verpassen – Achtung: vom Fahrrad absteigen) oder das Goethe-Denkmal an. Solltest du dann die Wiener Staatsoper erreicht haben, hast du sicherlich eine kurze Verschnaufpause verdient. Die Staatsoper zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ringstraße. Der Bau wurde 1869 fertiggestellt und ist als eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt bekannt. Für alle, die nur etwas in die Welt der Oper „reinschnuppern“ wollen, gibt es gleich drei Möglichkeiten: Führung durch das Haus, stark verbilligte Stehkarten für Aufführungen und eine Außenleinwand mit Sitzmöglichkeiten. Letzte Möglichkeit ist übrigens völlig kostenlos und macht richtig Spaß.
Die Urania
Nun wieder unterwegs führt der Weg dem Schwarzenbergplatz (im Hintergrund erhebt sich das Heldendenkmal der Roten Armee) zum Wiener Stadtpark. Hier findest du das wohl bekannteste Fotomotiv, das Johann-Strauß-Denkmal, wobei sich die Blumenuhr zweifelsohne auch großer Beliebtheit erfreut. Am anschließenden Stubentor sind erneut Reste der abgerissenen Stadtmauer, sowie ein Modell der Stadtbefestigungen zu besichtigen. Von diesem Punkt nur noch wenige Fahrminuten, bis du die Urania-Sternwarte am Donaukanal erreichst. Hier wirkt das Stadtbild aufgrund vieler Neubauten eindeutig moderner aber auch verkehrsstärker. Entlang der Freda-Meissner-Blau-Promenade kannst du trotzdem die Nähe zum Wasser genießen und sicher weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein (Radweg weiterhin abgesondert). Der letzte Haltepunkt unserer Fahrradtour stellt die Wiener Börse dar - beobachte dabei, kurz bevor du die Börse erreichst, rechterhand das Deutschmeister-Denkmal (ehem. Wiener Hausregiment) mit dem Abschnitt der Roßauer-Kaserne. Die Börse fällt nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch der Architektur und Farbgebung auf. Achte auf den Poseidon auf einer von Hippocampen gezogenen Quadriga, ehe du weiterfährst und schließlich wieder am Schottentor ankommst.
Viel Spaß in Wien 😊
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