Verona – die charmante Stadt an der Etsch ist seit Jahrhunderten ein Phänomen. Ein Lebensgefühl. Eine Liebe auf den ersten Blick.
Verona vermittelt das Gefühl, angekommen zu sein. Zuhause zu sein! Die Stadt zieht die Besucher mit unverfälschtem, kaum erklärlichem Zauber in seinen Bann. Was ist das für eine Stadt im Norden Italiens, die es schafft mit Mailand, Rom, Florenz, gar Venedig mitzuhalten? Der Schauplatz der Liebe von Romeo und Julia überzeugt mit seinem Facettenreichtum sogar den erfahrenen Besucher. Begleite uns auf ein Rendezvous in das atemberaubende Verona.
Verona liegt an der Etsch im Norden Italiens. Mit seinen 250 000 Einwohnern gehört sie zu den eher kleineren Städten des Landes. Seine wechselvolle Geschichte prägt bis heute das Stadtbild: die imposante Arena aus der Römerzeit, der mittelalterliche Kern der Innenstadt, die mächtigen Wallanlagen aus der österreichischen Vergangenheit. Die Etsch, so sanft sie mit ihrem Strom die Innenstadt umarmt, rundet das Erlebnis ab.
Ein Großteil der Touristen reist mit dem Zug an. Der lokale Flughafen Valerio Catullo spielt im Vergleich mit den großen Flughäfen in Mailand (Malpensa) und Venedig (Marco Polo) hingegen eine sekundäre Rolle, wenn auch die eine oder andere deutsche Stadt Direktflüge anbietet. Am Bahnhof „Porta Nuova“ angekommen liegt es an dir, einen Stadtbus oder ein Taxi ins Zentrum zu nehmen, oder besser zu Fuß den historischen Kern zu erreichen. Der etwa 10 bis 15-minütige Spaziergang bis zu I Portoni della Brà, quasi zur Pforte der Innenstadt, ist absolut ohne Mühe machbar.
Der zentrale Platz Veronas ist die Piazza Brà mit stimmungsvollen (aber überteuerten) Cafés und Restaurants, den Verwaltungsgebäuden der Stadt sowie dem Stadtgarten Vittorio Emanuelle II. Den Platz dominiert das Aushängeschild Veronas, die antike Arena di Verona. Dort, wo früher Gladiatoren um ihr Leben kämpften, blüht heute eine der bekanntesten Opernkulturen der gesamten Erde.
Nach dieser ersten Begegnung mit Veronas vielschichtiger Geschichte, folge uns in die verwinkelten engen Gassen, um zur Piazza delle Erbe, dem lebhaften mittelalterlichen Stadtplatz zu gelangen. Ein Markt mit Souvenirs und Andenken sowie kleinen Snacks erwartet dich hier. Aber Vorsicht! – Die zahllosen Romeo und Julia Figuren oder eben die Arena als Souvenir sind hier preislich weit über dem, was du einige Gassen weiter – rund um Julias Haus – zahlen würdest.
Gleich hinter dem Stadtplatz, dem mittelalterlichen Torre dei Lamberti vorbei, gelangst du zur Piazza dei Signori mit der Statue von Dante Alighieri. Unweit von hier befindet sich Julias Haus, wo Shakespeares Drama nach Julia Capulet wohnte. Der kleine Innenhof mit dem berühmten Balkon sowie einer Bronzestatue Julias zählt zu den meistfrequentierten Orten der Stadt, es kann also ziemlich voll sein. Solltest du trotzdem Zeit und Geduld haben, an Julias Figur ranzukommen, so gebührt dir Glück – sagt man zumindest. Jedenfalls taumeln die Touristen im Innenhof, um diese Statue anzufassen.
Früher oder später erreichst du die Etsch, wo dich weitere Impressionen erwarten. Idealerweise kommt man auf der Höhe der römischen Steinbrücke (Ponte Pietra) an. Von hier mehrfach das Ufer wechseln und der Ponte Garibaldi und der Ponte della Vittoria entlang einfach zur beeindruckenden Ponte die Castelvecchio schlendern. Hinter der Brücke erhöht sich die gleichnamige Burganlage – sie dient heute als Museum. Damit haben wir den Ausgangspunkt unserer kleinen Runde an der Piazza Brà erreicht.
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