Die königlichen Plätze von Paris repräsentieren die einstige Stärke und den endlosen Reichtum der französischen Könige. Diese Orte sind bis heute für ihre architektonische Meisterleistung bekannt und widmen sich bestimmten Ereignissen oder militärischen Siegen aus der Zeit des Königreichs. Nicht zuletzt verkörpern sie den klassischen französischen Stil und dienten oft als Vorbilder für andere europäische Plätze.
1. Place des Vosges – 1612
Place des Vosges gilt als der älteste der fünf königlichen Plätze in Paris, angelegt im Jahr 1612 unter dem Namen Place Royale. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Platz je nach politischem Wandel seinen Namen, die heute gebräuchliche Form erhielt er zuerst um das Jahr 1800 und dann definitiv ab 1870. Das besonders stimmungsvolle Flair verdankt der Place des Vosges seinem quadratischen, geschlossenen Baustil – dem Madrider Plaza Mayor ähnlich. Dieser richtig schöne Platz liegt im Stadtteil Marais unweit des Place de la Bastille, ist also mit der Metro leicht zu erreichen.
2. Place Dauphine – 1614
Noch immer gilt der dreieckige Place Dauphine in Paris als Geheimtipp. Wahrscheinlich, weil die meisten Touristen entweder auf dem Pont Neuf auf das jenseitige Seine-Ufer laufen oder entlang der Conciergerie zur Notre Dame eilen, wodurch sie um den Place Dauphine unabsichtlich einen weiten Bogen machen. Wer sich jedoch hierhin verirrt, entdeckt einen ruhigen, überaus charmanten Ort mitten im Paris, der von Ruhe und Gelassenheit umgeben wird. Touristen trifft man hier eher wenige, diese Gelegenheit darf man sich im sonst hektischen Paris nicht entgehen lassen.
3. Place des Victoires - 1686
Der drittälteste königliche Platz in Paris besitzt einen beredten Namen: der Place des Victoires sollte die Pariser Bevölkerung an die militärischen Siege König Ludwigs XIV. erinnern – seine Reiterstatue stolziert übrigens inmitten des Platzes. Der Vorgänger des Standbildes fiel der Französischen Revolution zum Opfer, indem die Bronze zwecks Waffenherstellung eingeschmolzen wurde.
4. Place Vendôme - 1699
Der viert-älteste königliche Platz in Paris liegt im innenstädtischen Bereich zwischen der Oper und dem Garten der Tuilleries. Der weitläufige, offene Place Vendôme gilt als Inbegriff der Luxusmarken. Nicht zu übersehen sind die unzähligen Juwelier-, Parfüm- und Modehersteller, die das Gesamtbild des Platzes dominieren. Für die meisten gilt: nichts kaufen, nur gucken und staunen.
5. Place de la Concorde -1772
Der Place de la Concorde ist nicht nur der jüngste unter den königlichen Plätzen, sondern mit Abstand auch der größte städtische Platz überhaupt. Sein Name ist untrennbar von der Terrorwelle während der Französischen Revolution. An dieser Stelle erntete mehrere Jahre lang die berühmte Guillotine reiche Ernte: hier sind neben dem König Ludwig XVI. und seiner Ehegattin Maria Antoinette auch bekannte Revolutionäre wie Danton oder Robespierre hingerichtet worden. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte weit über 1.000 Hingerichtete.
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